Die Zombies sind los

Zone One - Colson Whitehead

Irgendwann in der nahen Zukunft geht die Zombieapokalypse los. Die infizierten Menschen werden in zwei Kategorien eingeteilt, die "skels" und die "stragglers". "Skels" sind angriffslustige beißende Biester und "stragglers" sind eher passiv. Wenn sie infiziert werden, gehen sie zu einem Ort, der irgendeine Bedeutung für sie hat, meistens der Arbeitsplatz, und bleiben da und tun immer wieder das Gleiche. Das Schlimmste der Seuche ist vorbei, Marines haben die meisten "skels" getötet und in Manhatten wurde die ummauerte "Zone One" eingerichtet. Jetzt müssen die "sweepers" die "stragglers" beseitigen. Zu den "sweepers" gehört ein Mann, der Mark Spitz genannt wird. Seinen richtigen Namen weiß man nicht. Wie eigentlich alle Menschen leidet er unter Post Apocalyptic Stress Disorder.

Die Handlung umfässt drei Tage aber es gibt immer wieder Rückblenden, in denen man erfährt, was Mark Spitz seit dem Seuchenausbruch ("Last Night") erlebt hat und auch was davor war.

Zone One ist schön satirisch, mit vielen Anspielungen auf die heutige Zeit, natürlich nicht immer positiv aber immer passend. Auch was die Zukunft so bringt, abgesehen von den Zombies, ist jetzt auch nicht so prickelnd, wenn die Gesellschaft so weiter macht.