Schöne neue Welt

Brave New World - Aldous Huxley, Dieter Hamblock

Im Jahre 2540 werden Menschen nicht mehr geboren, sie werden produziert. Sollen Alpha-Plus werden (Führungskräfte) bekommen sie dementsprechende Zusatzstoffe, sollen sie aber Epsilon-Minus (einfache Arbeiter) werden, müssen sie weder gut aussehen, noch besonders intelligent sein, und vor allem nicht individuel. Also werden aus einer Eizelle spontan mal mehrere Tausend Kinder gemacht. Freiheit wird überbewertet, alleine sein ist verpönt, genau wie Monogamie. Wer Minigolf nicht mag ist komisch und "Mutter" ist ein Schimpfwort. Wenn man unangenehme Gefühle hat, nimmt man einfach Soma, eine Droge.

Bernhard Marx ist zwar ein Alpha, sieht aber aus wie ein Gamma, er ist gerne alleine und kann Minigolf nicht ausstehen. Um ein Mädchen, Lenina, zu beeindrucken nimmt er sie mit nach Amerika zu den "Savages", Indianers, die noch genauso leben wie heute. Er findet raus, dass eine zivilisierte Frau seit 20 Jahren dort lebt, weil ihr Begleiter verschwunden war und sie rausgefunden hat, dass sie schwanger war (Skandal!!). Der Vater ist ein hohes Tier in London. Der Sohn, John, und seine Mutter, Linda, gehen mit nach London. Man will gucken wie sie sich in der Zivilisation verhalten und wie die anderen auf sie reagieren. John zitiert immer wieder Shakespeare (es is das einzige Buch was er je gelesen hat), keiner versteht, was er damit sagen will, er versteht nicht, warum sie nicht an Gott glauben, warum keiner heiraten will, usw. Zwei Kulturen prallen auf einander.

Brave New World ist mal wieder eins dieser Bücher, von dem ich gehört hab, dass es schrecklich sein soll, ich aber total genial fand. George Orwell lässt grüßen, sag ich da nur.