Herrlich poetisch grausam!

The Last Werewolf (The Last Werewolf #1) - Glen Duncan

Jake ist der letzte Werwolf. Alle anderen wurden von einer geheimen Organisation (finanziert von der katholischn Kirche und ironischerweise Vampiren) buchstäblich ausgerottet. Mit seinen rund 200 Jahren hat Jake jetzt auch nicht mehr wirklich lust zu leben (emotional tot ist er schon seit Jahrzehnten) und bereitet alles dafür vor beim nächsten Vollmond von seinem Erzfeind umgebracht zu werden. Und dann passieren auf einmal ganz viele Dinge, mit denen er nicht gerechnet hätte...

"The Last Werewolf" sind die Aufzeichnungen und Tagebucheinträge von Jake und er schreibt alles auf, was ihm gerade so durch den Kopf geht. Werwölfe müssen Menschen töten und essen, sonst sterben sie selbst. Der Hunger hat dann das Sagen. Wie Jake dieses Verlangen beschreibt und besonders die Morde sind schon grausam aber irgendwie auch ziemlich poetisch. Vielleicht ein bisschen gruselig aber der Schreibstil ist einfach zu gut.

Eine nette Abwechslung ist auch das Unerwartete. Kaum glaubt man rausgefunden zu haben, was als nächstes passiert oder wie das Buch endet, schon passiert was ganz anderes.