Spoileralarm

Flach!

The Society of S  - Susan Hubbard

"The Society of S": man könnte denken, dass es um irgendeine geheime Gesellschaft geht. Nöö. Es sind Vampire. Ari ist halb-Vampir halb-Mensch. Weiß sie aber noch nicht, weil ihr Vampir-Vater hofft, dass sie ein Mensch bleibt. Anscheinend kann man sich entscheiden. Wie das geht wird nicht gesagt und entscheiden tut sich Ari auch irgendwie nicht. Sie wird einfach ein Vampir. Ihre Mutter ist am Tag ihrer Geburt verschwunden und jetzt macht sich Ari auf die Suche nach ihr, nachdem ihre beste Freundin ermordet wurde und ihr Vater ihr endlich nach 13 Jahren die Geschichte von ihm und ihrer Mutter erzählt.

Die Geschichte ist aus der Sicht von Ari geschrieben. Sie wurde von ihrem Vater zu Hause unterrichtet und lernt Griechisch, Latein und liest schon hohe Literatur. Dementsprechend verhält sie sich auch. Nicht wie ein normales 13-jähriges Mädchen, sondern eher wie eine 20-jährige. Und wenn sie sagt sie wäre 18, stellt das auch keiner in Frage.

Alle Charaktere sind total flach. Sie zeigen nicht wirklich emotionales Verhalten. Nach dem Tod von ihrer besten Freundin scheint Ari Depressonien zu haben, aber einen Unterschied zu ihrem vorherigem Verhalten hab ich jetzt nicht gesehen. Auf dem Weg zu ihrer Mutter bringt sie einen Mann um, nachdem er versucht hat sie zu vergewaltigen und dann fängt sie auch an einen Jungen regelmäßig zu beißen. Wieder alles völlig emotionslos. Sie sieht zum ersten Mal ihre Mutter: beide zeigen keine Gefühle außer einmal kurz heulen. Und so geht das das ganze Buch durch.

Grundidee war ganz ok, Ausführung mangelhaft!